Im Alter von sechs Jahren schnürte Torsten Frings erstmals die Fußballschuhe für seinen Heimatverein Rot-Weiß Alsdorf. Bald machte er größere Klubs auf sich aufmerksam und wechselte als C-Jugendlicher zu Alemannia Aachen.
Sechs Jahre später kam er zu Werder Bremen und gewann 1999 den DFB-Pokal. Im Finale spielte Torsten neben Marco Bode im Sturm, doch es wurde rasch deutlich, dass er auch als Taktgeber im Mittelfeld glänzen konnte. In dieser Rolle schaffte er 2001/02 den endgültigen Durchbruch: "Frings zählt zu dem Besten, was die Liga zu bieten hat", schrieb der "kicker" nach seiner überragenden Saison mit Werder.
Das weckte Begehrlichkeiten, erst bei Borussia Dortmund, dann beim FC Bayern. Bei diesen beiden Klubs bewies Frings, dass er auch auf einer dritten Position ein hohes Niveau halten kann: Als defensiver Mittelfeldspieler wurde er in der Rückrunde 2003/04 effektivster Akteur des BVB (vierzehn Scorer-Punkte aus sechzehn Partien) und gewann eine Saison später im Trikot des Rekordmeisters aus München das Double. Aber Titel sind nicht alles. "Ich weiß, dass es für mich persönlich besser ist, in Bremen zu spielen", sagte Frings im Juni 2005 - und kehrte heim an die Weser.
| Saison | Verein | Spiele | Tore |
| 2009/2010 | Werder Bremen | 30 | 6 |
| 2008/2009 | Werder Bremen | 30 | 4 |
| 2007/2008 | Werder Bremen | 11 | 1 |
| 2006/2007 | Werder Bremen | 33 | 1 |
| 2005/2006 | Werder Bremen | 28 | 3 |
| 2004/2005 | FC Bayern München | 29 | 3 |
| 2003/2004 | Borussia Dortmund | 16 | 4 |
| 2002/2003 | Borussia Dortmund | 31 | 6 |
| 2001/2002 | Werder Bremen | 33 | 6 |
| 2000/2001 | Werder Bremen | 30 | 1 |
| 1999/2000 | Werder Bremen | 33 | 3 |
| 1998/1999 | Werder Bremen | 23 | 4 |
| 1997/1998 | Werder Bremen | 28 | 2 |
| 1996/1997 | Werder Bremen | 15 | - |
| Gesamtübersicht |
| Saisons | Vereine | Spiele | Tore |
| 14 | 3 | 370 | 44 |